REGNER tastet den Puls der Industrieautomation auf der All About Automation Zürich 2026

Regner® Editorial Team
Aiguaviva -
02/09/2026
All-About-Automation-Zürich

Am 26. und 27. August 2026 besuchte das Engineering-Team von REGNER die All About Automation Zürich, die parallel zur maintenance Schweiz in der Messe Zürich stattfand, um sich ein genaues Bild von den aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Bewegungssteuerung, kollaborative Robotik und Mechatronik zu machen.

Für ein Unternehmen, das elektrische Linearantriebe mit integrierter Steuerungselektronik in Aiguaviva entwickelt und fertigt, dient die Messe als technischer Gradmesser. Sie bietet die Gelegenheit, die eigenen Entwicklungen mit den auf den Markt kommenden Lösungen zu vergleichen und direkt mit Herstellern, Systemintegratoren und Endanwendern ins Gespräch zu kommen.

Was die All About Automation in Zürich vereint

Die All About Automation bringt Anwender und Entscheidungsträger mit Komponentenherstellern, Robotikanbietern, Systemintegratoren und Softwareunternehmen zusammen. 2026 fand die Messe erneut gemeinsam mit der maintenance Schweiz statt und vereinte in der Messe Zürich die Themen Automation, Digitalisierung, Robotik und industrielle Instandhaltung unter einem Dach.

Eine wachsende Ausgabe

Die beiden Messen zusammen verzeichneten 290 ausstellende Unternehmen (230 bei der All About Automation und 60 bei der maintenance Schweiz) sowie 4.232 Fachbesucher. Im Vergleich zu 2024 entspricht das einem Anstieg von 15 % bei den Ausstellern und 33 % bei den Besuchern. Inhaltlich standen digitale Transformation, künstliche Intelligenz und kollaborative Roboter gleichberechtigt neben sicherer Automation und der Modernisierung bestehender Anlagen im Mittelpunkt. Das Vortragsprogramm verteilte sich auf zwei Talk Lounges unter den Themen „Solution“ und „Innovation“, ein Teil der Inhalte wurde vom Schweizer Technologienetzwerk SwissT.net kuratiert.
industrial automation

Was, wenn der Motor selbst eine Störung vorhersagen könnte?

Eine der technologischen Entwicklungslinien, die unsere Aufmerksamkeit auf sich zog, war die Nutzung des Antriebs selbst als Informationsquelle für die Diagnose. Anhand bereits im Steuerungssystem vorhandener Signale lassen sich Abweichungen von einem Referenzverhalten analysieren und Informationen über den Zustand der Anlage gewinnen – ohne dass zwangsläufig zusätzliche Sensoren nötig sind. Der Motor ist damit nicht mehr nur die Komponente, die Bewegung erzeugt, sondern liefert während seiner gesamten Betriebsdauer auch Informationen über den Zustand der Anlage.

Von der Überwachung zur Diagnose

REGNER arbeitet in dieselbe Richtung mit einer derzeit in internen Tests befindlichen Entwicklung, die darauf abzielt, Diagnosefunktionen in die eigenen Steuerungssysteme zu integrieren. Ziel ist es, die während des Betriebs erzeugten Daten in nutzbare Informationen über den Zustand des Antriebs und der Anwendung, in die er integriert ist, umzuwandeln. Diese Analyse eröffnet neue Möglichkeiten, um Abweichungen zu erkennen, die Diagnose zu erleichtern und sich in Richtung von Wartungsstrategien zu bewegen, die auf dem tatsächlichen Verhalten des Systems basieren – und nicht auf theoretischen Wartungsintervallen. Diese Arbeit ist Teil der Bemühungen von REGNER, das Leistungsspektrum der eigenen Ingenieurdienstleistungen zu erweitern und elektrische Linearantriebe mit zuverlässiger, überprüfbarer Leistung anzubieten. Die Integration von Diagnosefunktionen wird es ermöglichen, von der Entwicklungs- und Validierungsphase bis zum Betrieb des Produkts im Einsatz nützliche Informationen bereitzustellen.

Von den Messetrends zur Ingenieurskompetenz von REGNER

REGNER entwickelt und fertigt elektrische Linearantriebe für Medizingeräte, Maschinenbau und Instrumentierung. Je nach Anwendung können diese Systeme Steuerungselektronik, Positionssensorik und industrielle Kommunikationsprotokolle wie CAN, RS-485 oder Modbus integrieren – in Anwendungen, in denen Präzision, Wiederholgenauigkeit und Zuverlässigkeit wesentliche Konstruktionsanforderungen sind.

Die zentralen Themen dieser Ausgabe knüpften direkt an diese Arbeit an: sichere Automation, Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sowie die Modernisierung bestehender Anlagen. In der Praxis übersetzen sich diese Herausforderungen in geschlossene Regelkreise, die Anpassung von Hubwegen und Geschwindigkeiten sowie in Elektronik, die den Antrieb in zunehmend anspruchsvolle Steuerungsarchitekturen integrieren kann.

Die Hallen der Messe Zürich schlossen am 27. August ihre Tore. Der Abgleich geht nun in Aiguaviva weiter, wo die beobachteten Trends zu konkreten Entscheidungen bei Design, Steuerung und Integration für die kommenden Entwicklungen werden.

×ATENCIÓ: Cookies no configurades en l'idioma actual. Revisa la teva configuració al plugin, gràcies!