Was ist ein Linearantrieb? Wie funktioniert das? Wie wählt man den richtigen aus?

Regner® Editorial Team

Aiguaviva -

19/02/1016

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Was ist ein Linearantrieb? Wie funktioniert das? Was sind die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen von Linearantrieben? Was sind die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen von Linearantrieben? REGNER® entwickelt und fertigt einige der fortschrittlichsten und am besten bewerteten Linearantriebe auf dem Markt. In den vergangenen 25 Jahren haben wir eine breite Palette von Lösungen für die lineare Bewegungstechnik entwickelt. Im Folgenden finden Sie Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen zu Linearantrieben.

Vorteile der elektrischen Linearantriebe

Ein Linearantrieb ist grundsätzlich ein Gerät, das eine Bewegung in einer geraden Linie erzeugt. Auf dem Markt gibt es mechanische, pneumatische, elektrische und hydraulische Antriebe. Die beliebtesten sind elektrische Linearantriebe.sDie Geräte, die elektrische Energie in lineare Bewegung umwandeln. Sein Erfolg ist auf seine einzigartigen Eigenschaften zurückzuführen:

Außerdem sind Stellantriebe Geräte mit vielen Anpassungsmöglichkeiten.. Die Geschwindigkeit, der Hub, die Abmessungen oder die Last können eingestellt werden, um das Gerät an die Bedürfnisse praktisch jeder Anwendung anzupassen. Elektrische Linearantriebe werden zur Erzeugung von Bewegungen in so unterschiedlichen Bereichen wie der industriellen Automatisierung, dem Bauwesen, der Automobilindustrie, Haushalts- und Gesundheitsgeräten, Maschinen und Peripheriegeräten eingesetzt.

Wie funktioniert ein Linearantrieb?

Ein Getriebemotor wandelt elektrische Energie in eine Kreisbewegung um. Die Bewegung treibt eine Spindel auf eine Mutter, die an einem Schaft befestigt ist. Die Bewegung wechselt also von rotierend (Spindel) zu linear (Mutter)..

Um zu gewährleisten, dass die Stellantriebe in allen Montagearten eingesetzt werden können, werden Spindeln mit verschiedenen Endtypen (Befestigungslöcher, Gabelköpfe, Schrauben, T-Nuten) verwendet. Die Aktuatoren können auch über eingebaute Überstromschutzsysteme verfügen, die bei Verstopfung oder übermäßiger Belastung die Stromzufuhr unterbrechen, und die Gerätekomponenten sind mit robusten Gehäusen und Dichtungen gegen Staub oder Wasser geschützt. Steckverbinder, Kabellängen und Montagehalterungen werden je nach Verwendungszweck des jeweiligen Stellantriebs individuell angepasst.

Eines der wichtigsten Merkmale von Stellantrieben ist die Position des Motors. Der Motor kann senkrecht zur Spindelachse (mit einem zusätzlichen Zwischengetriebe zur Kraftübertragung) oder in einer Linie mit der Spindelachse eingebaut werden (daher werden sie als Inline-Antriebe bezeichnet). Diese Konfiguration reduziert die Größe des Stellantriebs und eignet sich perfekt für Installationen mit begrenztem Platzangebot und elegantem Design.

Wie wählt man den richtigen Linearantrieb?

Die Wahl des richtigen Aktuators für eine Anwendung erhöht den Wert des Endprodukts und steigert die Effizienz bei gleichzeitiger Kostensenkung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Linearantrieb Sie wählen sollen, sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen.

  1. Kraft (Last). Die Kraft (in Newton), die erforderlich ist, damit das Stellglied korrekt funktioniert. Sie wird bestimmt durch das Gewicht des zu bewegenden Objekts (d. h. die vom Antrieb getragene Last), den Übertragungswinkel, das Drehmoment und die Reibung. Die Genauigkeit an dieser Stelle ist äußerst wichtig, um die Konfiguration zu optimieren. Eine Überschätzung der Lastanforderungen führt zu einem langsameren oder zu starken Antrieb, was sich auf die Kosten und das Gewicht des Geräts auswirkt. Umgekehrt kann eine Unterschätzung unseres Bedarfs zu Überlastungen führen oder die Lebensdauer des Antriebs verkürzen.
  2. Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Linearantrieb bewegen muss (in Millimetern pro Sekunde). Außerdem stehen Kraft und Geschwindigkeit in direktem Zusammenhang mit der Leistung (Leistung = Kraft – Geschwindigkeit), so dass sich die optimale Motorleistung auch näherungsweise aus diesen beiden Werten berechnen lässt.
  3. Karriere. Die Strecke, die die Last zurücklegen muss, normalerweise in Millimetern. Sie bedingt direkt die Größe des Stellantriebs.
  4. Länge im eingefahrenen Zustand (zwischen den Mittelpunkten). Der Abstand zwischen den beiden Befestigungslöchern, wenn der Vorbau vollständig eingefahren ist. Dieses Maß ist für die Planung der Integration des Gerätes in die Baugruppe unerlässlich und muss unter Berücksichtigung der Hublänge ermittelt werden.
  5. Essen. Wählen Sie zwischen Gleichstrom (DC) oder Wechselstrom (AC) und bestimmen Sie die Spannung (in Volt) und ggf. den elektrischen Strom (in Ampere).
  6. Einschaltdauer. Der prozentuale Anteil der Zeit, während der der Aktor aktiv sein kann, bezogen auf eine volle Periode. Ein Aktor, der beispielsweise 2 Minuten von 20 Minuten in Bewegung ist, hat eine Einschaltdauer von 10 %.
  7. Umwelt. Die für den Antrieb erforderliche Schutzart ist je nach Betriebsumgebung höher oder niedriger. Eine niedrige Schutzart (IP) ist für Anwendungen in Innenräumen akzeptabel, während für Anwendungen im Freien oder in Umgebungen, die Staub oder Wasser ausgesetzt sind, eine höhere Schutzart erforderlich ist.
  8. Kontrolle. Je nach Endanwendung sollte ein Stellantrieb mit zusätzlichen Funktionen für seine Steuerung ausgestattet werden, z. B. mit Endschaltern, Stellungsüberwachungseinrichtungen, Schaltkästen oder Reglern.
  9. Verbinder und Halterungen. Kabellängen, Stecker, Befestigungslöcher, Spindelenden, Halterungen und Gehäusefarben müssen angegeben werden, um eine nahtlose Integration der Baugruppe zu gewährleisten.
  10. Unterstützung. Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

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